Bodenschutz

Der Boden zählt neben Wasser, Luft und Sonnenlicht zu den natürlichen und unverzichtbaren Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen. Er stellt vor allem mit seinen Wasser- und Nährstoffkreisläufen einen wesentlichen Bestandteil des Naturhaushaltes dar. Der Boden wirkt als Abbau-, Ausgleichs- und Aufbaumedium für stoffliche Einwirkungen auf der Basis seiner Filter-, Puffer- und Stoffumwandlungseigenschaften und trägt somit insbesondere zum Schutz des Grundwassers bei (nach BBodSchG, §2).

Neben diesen natürlichen Funktionen übernimmt der Boden auch Nutzungsfunktionen wie z.B. als Fläche für Siedlung, Erholung, wirtschaftliche und öffentliche Nutzungen (z.B. Verkehr) sowie insbesondere als Standort für land- und forstwirtschaftliche Nutzung.

Ein wesentlicher Teil des Bodenschutzes besteht darin u.a. die voran stehenden Funktionen vor anthropogenen Einflüssen zu schützen. Hierzu sind vor allem Schadstoffeinträge (s. Altlasten / Hydrogeologie), eine Verdichtung des Bodens, Bodenerosionen und ein unverhältnismäßig hoher Bodenverbrauch selbst zu nennen.

Mit Maßnahmen zur Renaturierung von Industriebrachen und landwirtschaftlichen Brachflächen bzw. zur Regenerierung von Landschaftsräumen kann hier entgegen gesteuert werden. Als geeignetes Instrumentarium erwiesen sich: Bodenkundliche Bestandsaufnahmen, das Ergreifen von geeigneten Maßnahmen zur Bodenverbesserung, Eingriffe in Natur und Landschaft auf das Notwendigste zu reduzieren, standorttypische Aufpflanzungen, u.v.m.

Tiefenbelüftung mittels Tiefpflug

Stand: Juli/2006                       © 2006 Dr. Sanns GmbH. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved                       Seitengestaltung: www.ki-werkstatt.com