Hydrogeologie

Grundwasser stellt eine unsere wichtigsten Ressourcen dar. Die Qualität des Grundwassers kann jedoch von anthropogenen Faktoren beeinflusst werden. Häufig resultieren Grundwasserverunreinigungen aus diffusen Stoffeinträgen mit den Hauptemissionsquellen: Industrie, Gewerbe, Verkehr und Intensivlandwirtschaft.

Eine weitere Gefahrenquelle stellen mangelhaft oder nicht abgedichtete Altablagerungen dar, bei denen verunreinigtes Sickerwasser in das Grundwasser eingetragen wird. Auch durch Unfälle, bei denen Schadstoffe im Erdreich versickern und anschließend durch Niederschlagswasser ausgewaschen werden, besteht die Möglichkeit der Gefährdung des Grundwassers.

Als Erkundungsmaßnahmen werden u.a. Untersuchungen für die Grundwassernutzung, die Ermittlung der Wasserqualität oder von eventuellen Schadstoffinhalten im Grundwasser durchgeführt. Neben der gutachterlichen Begleitung des Baus von Grundwasseraufschlüssen und den Standard- Beprobungen sind als weiteres Untersuchungs- instrumentarium Pumpversuche, slug-Tests, Markierungsversuche, deren Auswertungen, Grundwassermodellierungen von Strömungen und Stofftransport, Versickerungsberechnungen etc. zu nennen.

Der Nutzung von Erdwärme kommt als erneuerbarer Energie immer mehr Bedeutung zu. Bei den zur Erdwärmenutzung erforderlichen Genehmigungs- verfahren werden in hydrogeologischen günstige und ungünstige sowie wasserwirtschaftlich günstige, ungünstige und unzulässige Gebiete unterschieden. Im Falle hydrogeologisch und/oder wasserwirtschaftlich ungünstiger Einstufung ist die Erstellung eines Hydrogeologischen Gutachtens durch das entsprechende Landesamt oder einen sachverständigen Stelle, wie die Dr. Sanns GmbH, erforderlich.

Brunnenbohrung

Stand: Juli/2006                       © 2006 Dr. Sanns GmbH. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved                       Seitengestaltung: www.ki-werkstatt.com